• Im Frühjahr 2020 sind die Arbeiten bereits in vollem Gang: Im Hintergrund ist der Container, der am Waldrand errichtet wird, schon zu sehen. Vorn v. l. Tanja Schkwirko (Bauingenieurin Landkreis Northeim), Dr. Petra Lönne (Archäologin Landkreis Northeim), Ralf Buberti (Dezernent Bauen und Umwelt Landkreis Northeim), Andreas Iselhorst (Baufirma Schramm), Harzhornguide Gerhard Renziehausen und Kersten Sander (zuständiger Hausmeister Landkreis Northeim).

  • Die Infobox

  • Die Schutzhütte am Römerplatz

    Der Römerplatz hat eine Schutzhütte bekommen: Landrätin Astrid Klinkert-Kittel (mit Sonnenbrille), Tanja Schkwirko vom Kreisbauamt (Zweite v. li.), Kreisarchäologin Dr. Petra Lönne (Vierte v. re.) und den Harzhornguides (von li.) Volker Habel, Irene Söffker, Loni Meinecke und Julia Kotulla auf dem höchsten Punkt des Rundwegs.

  • Der Römer am Waldrand

Rundweg mit neuen Stationen und Informationen

Rundweg am Harzhorn vollendet

Kalefeld/Bad Gandersheim/Harzhorn/Northeim (lpd). Am Harzhorn ist der Raundweg fertig gestellt worden: Um die Besucher noch besser zu informieren und den steigenden Besucherzahlen gerecht zu werden, ist die Infrastruktur am römisch-germanischen Schlachtfeld erweitert und verbessert worden. Eine Infobox bietet weiteren Raum für Veranstaltungen. In dieser Box am Waldrand direkt neben dem Informationsgebäude finden Angebote für Besucher- oder Schülergruppen wettergeschützt statt, zudem dient das Gebäude als Materiallager. Darüber hinaus ist auch der Rundweg durch das Waldgelände vervollständigt, da Besucher bislang ab einem bestimmten Punkt umkehren mussten.
Da das Projekt ganzjährig besucht werden kann, ist eine wetterfeste Schutzhütte am Römerplatz errichtet worden, wo Besucher verweilen können. Zudem sind die vorhandenen fünf Stationen um zwei weitere Informationsstelen ergänzt worden – eine beschäftigt sich inhaltlich mit der zeitlichen Einordnung der Kampfhandlungen durch Münzfunde, die andere dreht sich um das Thema Kahlberg – ein nahegelegenes, zweites Gefechtsfeld. Dadurch können sich auch ungeführte Besucher besser über das Kampfgeschehen, die Taktiken der römischen und germanischen Kämpfer, die eingesetzten Waffen und vieles mehr informieren. Zudem sind die bisherigen Stationen durch interaktive Angebote und Installationen wie Fernrohre kindgerechter ergänzt worden, um speziell die jüngsten Besucher anzusprechen. Entworfen wurden die Ausbauten von einem Architekten aus München.
Gefördert wird das etwa 200.000 Euro teure Projekt zu 80 Prozent über die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) sowie über EU-Mittel des europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raumes (ELER) im Rahmen des LEADER-Programms.

Gefördert durch:

Gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien

© Landkreis Northeim